Hunde waren immer vorhanden in meinem Leben. Und zwar massenweise.

Das ergibt sich automatisch, wenn man in eine Familie aus Tierschützern geboren wird. So habe ich schon als Kind immer die Wochenenden im privaten Tierheim meiner Großtante verbracht und bin später mit dem Hundeschutzverein meiner Mutter aufgewachsen. Samt Auffangstation in eigens ausgebauten Hundezimmern in unserem Haus.

Und dann, 2015, in der einzigen hundefreien Phase meines Lebens, kam – wie hätte es auch anders sein können – wieder ein Tierschutzhund in mein Leben. Und weil man immer den Hund bekommt, den man verdient, war dieser Hund ein 680 Gramm Pekinesenwelpe. (Wenn man bedenkt, dass ich eigentlich einen Irish Wolfshound wollte, kann man davon ausgehen, dass das Schicksal sich immer noch ins Fäustchen lacht).

Man bekommt immer den Hund, den man verdient. Um an ihm zu wachsen.

Ich hatte also einen Hund, den ich mir niemals selbst ausgesucht hätte. Und durch sie kamen Fragen auf, die ich bis dato nie hatte. Das Streben nach der Theorie zur Praxis begann.

Ich beschäftigte mich intensiv mit verschiedenen Trainingsphilosophien und trainierte vermehrt mit verhaltensauffälligen Tierschutzhunden. Darunter auch panische Angsthunde, die heute ein normales Leben führen können.

Letztlich entschloss ich mich zur offiziellen Ausbildung zur Hundetrainerin beim PerroCC Hundekompetenzzentrum, gestützt durch eine stetige Fortbildung über Fachliteratur, Seminare und Workshops.

Heute will ich dieses Wissen so einfach und verständlich wie möglich weitergeben. Vielleicht ja auch an Sie? Ich würde mich freuen.